Arbeiten auf Papier von Günter Malchow

Begegnungsorte – Der Ausstellungstitel klingt seltsam in diesen Tagen

Mittwoch, 25.03.2020

Eigentlich hätte es in der letzten  Woche noch eine Veranstaltung (siehe Einladung) in der Kirche St. Aposteln gegeben. Dort stand die Ausstellung „Begegnungsorte“. Zu sehen waren Arbeiten des Künstlers Günter Malchow, Arbeiten auf Papier.
Begegnungsorte – der Titel für die Ausstellung stand schnell fest. Malchows Arbeiten zeigen Linien, bunte Streifen aus Farbe, vertikal und horizontal angeordnet. Die Linien kreuzen sich. Sie verlaufen auf verschiedenen Ebenen, sie liegen vor- und hintereinander. Es gibt in jedem Bild unzählige Punkte, an denen sich die Linien treffen, begegnen. In den jüngeren Bildern hat Günter Malchow im Zentrum der Bilder Freiräume gelassen. Entstanden sin d daraus Bildstrukturen, die Kreuze zeigen. Kreuze als Begegnungsorte der ganz besonderen Art.
Begegnungsorte – das Wort klingt seltsam in diesen Tagen, unpassend. Die Orte für zwischenmenschliche Begegnungen sind auf ein Minimum reduziert. Begegnungsorte müssen ganz neu definiert werden, von jedem Einzelnen. Dass Begegnung notwendig ist und gerade in schwierigen Zeiten zu den wichtigsten Kraftquellen gehört, ist eine Erfahrung, die in dieser Zeit viele machen. Isolation und Begegnung zusammen denken – das ist zur Zeit die große Aufgabe.

Informationen zum Künstler und seinen Arbeiten unter www.guenter-malchow.de

 

Ein Beitrag von Cornelia Möres

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