Beten – Sprache der Seele

Verbunden mit einer Transzendenz, die liebevoll auf uns schaut und uns hört: Gott

Eigentlich hätte es letzte Woche  eine Veranstaltung gegeben, die uns in dieser sorgenvollen Zeit ganz gute Impulse hätte geben können: „Beten – Sprache der Seele“ mit Silvia Dörnemann als Referentin. Es wäre ein Veranstaltung im Rahmen der pastoralen Wochen in Köln-Longerich gewesen, um sich der Erfahrung des „Getragenseins“ anzunähern. Denn die Kraft des göttlichen Wirkens kann uns durch schwerste Zeiten und Herausforderungen geleiten.

 

Vermutlich kennen Sie die Gottes-Geschichte von

Margaret Fishback Power.

Spricht sie in unserer Situation nicht neu zu uns?

 

"Herr, du hast mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete Gott: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

„Beten auf Augenhöhe“

 

Beten heißt vor Gott treten und mit ihm sprechen – das macht die radikale Nähe Gottes aus.

„Beten auf Augenhöhe“ ist ausdrücklich gewünscht, wie uns Jesus im Neuen Testament nahelegt. Das kann sehr intim sein oder in der Gemeinschaft des Glaubens geschehen; es kann ein Hadern, Bitten, das Benennen einer Sorge, das Bereuen, doch ebenso ein Danken und Lobpreisen sein.

Als Menschen sind wir zutiefst und inniglich verbunden mit einer Transzendenz, die liebevoll auf uns schaut und uns hört: Gott, den wir Vater nennen, Jesus, der uns Bruder ist, Heiliger Geist, der lebendige Verbindung schafft.

 

„Das gesungene Gebet“

Kennen Sie „Nada te turbe“, das Gebet der Heiligen Teresa von Avila? Es wird in Taizé wundervoll gesungen (zu finden auch im GL 813):

 

Nada te turbe, nada te espante,
quien a Dios tiene nada le falta
Nada te turbe, nada te espante
solo Dios basta.
Nichts beunruhige dich, nichts erschrecke dich,
dem, der Gott hat, fehlt nichts.
Nichts beunruhige dich, nichts erschrecke dich,
Gott allein genügt.

„Beten und Forschung“

Kaum zu glauben: US-Wissenschaftler wollen nachgewiesen haben, dass kranke Menschen rascher gesund wurden, wenn man für sie betete. Dabei sollen die Patienten nicht einmal von den Fürbitten gewusst haben.

Lesen Sie hier mehr dazu! Und bestimmt findet sich jemand, für den Sie auch beten können.

 

Ein Beitrag von Guido Schaefer

 

 

 

 

 

 

Bild: Jürgen Damen / Pfarrbriefservice.de

 

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