Sakramente sind Kommunikationsmittel

Sichtbare, wirksame Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit

Foto (c) Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de, Foto Teaser: (c) Martin Gaiser in Pfarrbriefservice.de
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Das Bildungswerk unterstützt mit großem finanziellem Aufwand Bildungswochenenden für einzelne Gruppen in den Gemeinden: Familienwochenenden, Besinnungswochenenden für Frauen- oder Männerkreise etc. Diese Wochenenden finden meist in den gut ausgestatteten Tagungshäusern des Erzbistums statt und sind so eine echte Auszeit für Körper und Seele!

Seit vielen Jahren bietet das Männerwerk Lindenthal in Kooperation mit dem Kath. Bildungswerk solch ein Wochenende für Ehepaare und Einzelpersonen im Haus Marienhof in Königswinter an. In diesem Jahr hatte sich die Gruppe in Absprache mit dem Referenten, der das Wochenende vorbereitet und durchführt, für das Thema „Die Sakramente“ entschieden. Leider musste auch dieses Seminar abgesagt werden.

Was bedeuten denn eigentlich die Sakramente? Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe, Buße, Weihe und Krankensalbung. Durch sie begleitet Christus die Menschen auf ihrem Lebensweg und schenkt ihnen sein Heil. Eine gute Erklärung der nicht ganz einfachen Bedeutung gibt Björn Odenthal auf www.katholisch.de: „Der Begriff "Sakrament" geht auf das lateinische Wort "sacramentum" zurück und bezeichnete in der Antike den Fahneneid römischer Legionäre. Mit ihrer Eidesleistung ordneten sich die Soldaten nicht nur dem Dienstherren, sondern auch dem jeweiligen Kultgott unter und übereigneten sich so dem Bereich des "Heiligen" (lat. "sacrum"). Einzug in die Kirche erhielt das Wort durch die spätantike lateinische Bibel "Vulgata", die "sacramentum" als Übersetzung des griechischen Begriffs "mysterion" (dt. "Geheimnis") verwendete.

Damit ist der Begriff "Sakrament" jedoch jünger als die liturgische Praxis selbst, für die er heute steht. Denn bereits in der frühen christlichen Kirche waren vor allem Taufe und Eucharistie fester Bestandteil des Glaubenslebens und Sakrament im heutigen Sinn: nämlich liturgische Zeichenhandlung. … Die theologischen Deutungen der Sakramente sind dagegen fast so alt, wie die liturgischen Handlungen selbst. Einen wichtigen Beitrag zum Verständnis leistete der Kirchenvater Augustinus, der die Sakramente als sichtbare Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit deutete und damit klarstellte: Ein Sakrament ist mehr als bloßes Symbol. Es enthält göttliche Gnade - also die liebende Zuwendung Gottes zum Menschen. … Sakramente sind Kommunikationsmittel, die die Gnade Gottes greifbarer werden lassen und den Empfänger im Glauben und im Leben stärken.“

 

Ausführlicher auf: www.katholisch.de

 

Ein Beitrag von Monika Schmelzer

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