Credo - Was Christen glauben

Das Glaubensbekenntnis vor den Anfragen der Gegenwart

Foto (c) Ute Quaing, Foto Teaser (c) Peter Weidemann, beide in Pfarrbriefservice.de
Foto (c) Ute Quaing, Foto Teaser (c) Peter Weidemann, beide in Pfarrbriefservice.de

Eigentlich... hätte es heute im „FORUM – Tunisstraße“ eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Ulrich Lüke geben sollen, die sich mit der Osterbotschaft des christlichen Glaubens beschäftigt hätte. Die Auferstehung Christi stellt das höchste und bedeutsamste Ereignis im Christentum dar. Freilich wurde es im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder angezweifelt bzw. verschieden gedeutet.

 

Aus der Ankündigung:

Es hat nahezu 500 Jahre gebraucht, bevor die beiden heute in allen

christlichen Konfessionen gebräuchlichen Glaubensbekenntnisse (das "Apostolische" und das "große") nach langem Kampf endlich formuliert waren. Und sie sind nun mehr als eineinhalb Jahrtausende alt, doch der Glaube hat sich weiterentwickelt. Sind sie heute Schriftstücke, die nur Althistoriker interessieren können? Brauchen die mehr oder weniger gläubigen Menschen des 21. Jahrhunderts derartige Formulierungen des Glaubens überhaupt noch?

 

Gewiss tragen die Glaubensbekenntnisse die philosophisch-theologische Handschrift ihrer Entstehungszeit und auch die Narben vergangener Glaubenskämpfe. Aber sie sind in nahezu allen christlichen Konfessionen die fundamentale Basis für das christliche Selbstverständnis und damit von erstrangiger Bedeutung. Der Referent versucht, diesen Schatz der Vergangenheit für die Gegenwart und ihr naturwissenschaftlich orientiertes Denken intellektuell zu erschließen. Er stellt an die alten Texte die Fragen, die aus naturwissenschaftlicher Rationalität heute gestellt werden können und müssen. Er zeigt: Ein wirklicher existentieller Zugewinn ohne intellektuelle Einbuße ist möglich und nötig.

 

Ein Beitrag von Clemens Breuer

Die Veranstaltung mit dem Referenten wird im Frühjahr 2021 im Foyer des DOMFORUM (Domkloster 3; 50667 Köln) nachgeholt.


Der Referent, Prof. Dr. Ulrich Lüke, arbeitet als Krankenhauspfarrer am St. Franziskus-Hospital in Münster. Er lehrte viele Jahre Katholische Theologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und hat über das Glaubensbekenntnis im Allgemeinen und über die Auferstehung Christi im Besonderen ein Buch herausgegeben:

 

Ulrich Lüke

Das Glaubensbekenntnis vor den Anfragen der Gegenwart, Freiburg/ Br. 2019.


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