Kann Völkerrecht Gewalt im Krieg verhindern?

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs

Fotos (c) Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de
Fotos (c) Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Eigentlich... hätte es heute im „FORUM – Tunisstraße“ eine Veranstaltung geben sollen, die sich mit der Begrenzung des Krieges bzw. mit Voraussetzungen der Schaffung eines „stabilen“ Friedens beschäftigt hätte.

Der Referent, Privatdozent Dr. Bernhard Koch, ist Stellvertretender Leiter des Instituts für Theologie und Frieden in Hamburg und lehrt Philosophie an der Goethe Universität in Frankfurt / Main.

 

Aus der Ankündigung:

Die Idee, auch militärisches Handeln vom Recht leiten zu lassen, hat im 19. Jahrhundert zur Kodifizierung des heute sogenannten Humanitären Völkerrechts geführt. Allerdings konnte die Rechtsentwicklung häufig erst nachträglich auf die Veränderungen im Kriegsgeschehen reagieren:

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der ausdrückliche Schutz der Zivilbevölkerung formuliert, und erst nach den Entkolonialisierungskriegen wurden bewaffnete Konflikte zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Konfliktparteien reguliert.

Die Konfliktbilder der Gegenwart stellen das Humanitäre Völkerrecht erneut vor große Herausforderungen. Zuweilen scheinen die Errungenschaften auf diesem Rechtgebiet wieder vollständig verloren zu gehen, wenn wir zum Beispiel an vorsätzliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Syrien, an die Zerstörung von Kulturgütern im Irak oder an die Übergriffe auf medizinische Einrichtungen in Afghanistan denken.

Kann Ethik dazu beitragen, dem Völkerrecht wieder mehr Geltung zu verschaffen?

 

Die Veranstaltung mit dem Referenten wird am Dienstag, den 13. Oktober 2020 um 19.30 Uhr im Foyer des DOMFORUM (Domkloster 3; 50667 Köln) nachgeholt.

 

Ein Beitrag von Clemens Breuer

 

 

Dieser Link bietet einen weiterführenden Hinweis zur Thematik --> hier 


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